Wie lange Sie leben, hängt von Ihrer Gehhaltung ab

Wie lange Sie leben, hängt von Ihrer Gehhaltung ab

Jeder hat seinen eigenen, gewohnten Gang, aber wussten Sie, dass dieser einige Geheimnisse über Ihre Gesundheit bergen kann? Die Redaktion hat 8 Gangarten zusammengefasst, die Ihnen gesundheitliche Warnsignale liefern können.



Hinweis 1: Sehr langsam gehen

Achtung: Kurze Lebensdauer

Die Studie kam zu dem Schluss, dass sich die Lebenserwartung gut anhand der Gehgeschwindigkeit vorhersagen lässt, wobei dieser Wert bei Menschen über 75 Jahren relativ genauer ist. Die durchschnittliche Gehgeschwindigkeit eines durchschnittlichen Menschen beträgt 0,9 Meter pro Sekunde. Wer langsamer als 0,6 Meter pro Sekunde geht, hat ein höheres Sterberisiko, während wer schneller als 1 Meter pro Sekunde geht, eine längere Lebenserwartung hat.

Tipp 2: Schütteln Sie beim Gehen nicht die Arme

Achtung: Es liegt ein Problem im unteren Rücken vor

Physiologen gehen davon aus, dass sich die Wirbelsäule beim Vorwärtstreten des linken Beins beim Gehen nach rechts dreht und der rechte Arm mitschwingt. Wenn jemand beim Gehen seine Arme nicht viel schwingt, kann dies bedeuten, dass seine Rückenbeweglichkeit eingeschränkt ist, was zu Rückenschmerzen und Verletzungen führen kann.

Expertentipp: Korrigieren Sie Ihre Gehhaltung, indem Sie Ihre Stehhaltung korrigieren

Um eine schlechte Gehhaltung zu korrigieren, beginnen Sie mit der Korrektur Ihrer Standhaltung. Sie können sich zu Hause vor einem großen Spiegel untersuchen. Wenn Menschen in den Spiegel schauen, können sie nicht anders, als ihre Brust aufzurichten und ihren Kopf zu heben. Achten Sie dann beim Gehen auf eine korrekte Haltung, ohne sich zur Seite oder nach vorne zu lehnen.

Die richtige Haltung beim Gehen sollte sein: Die Augen sind geradeaus gerichtet, der Kopf ist leicht erhoben, der Hals ist aufrecht, die Brust ist natürlich nach vorne gedrückt, die Taille ist gerade, der Bauch ist eingezogen, das Gesäß ragt leicht nach hinten und der Schwerpunkt des Rückstoßes beim Gehen sollte auf der Innenseite des Großzehengrundgelenks liegen.

Hinweis 3: Die Fußsohle berührt zuerst den Boden

Achtung: Bandscheibenvorfall oder Schlaganfall

Wenn ein gesunder Mensch einen Schritt macht, berührt zuerst die Ferse den Boden. Wenn jemand beim Gehen zuerst mit der Fußsohle den Boden berührt, liegt das meist an einer schwachen Muskelkontrolle. Das kann ein Hinweis auf einen Schlaganfall oder einen Bandscheibenvorfall sein, der die Nerven komprimiert und die Muskel- und Nervenfunktion schädigt.

Hinweis 4: Kleiner Schritt

Achtung: Degeneration des Knieknochens

Sobald Ihre Fersen den Boden berühren, sollten Ihre Knie gerade bleiben. Ist dies nicht der Fall, kann eine Einschränkung der Kniescheibenbeweglichkeit oder Hüftstreckung vorliegen, die durch eine Massage behoben werden kann.

Hinweis 5: O-beinig

Warnung: Arthrose

Orthopädische Chirurgen gehen davon aus, dass dieser Gang in der Regel durch Kniearthrose verursacht wird. Bis zu 85 % der Bevölkerung leiden in gewissem Ausmaß an dieser orthopädischen Erkrankung. Sie wird in der Regel durch altersbedingten Knochenschwund verursacht. Wenn es schwerwiegend ist, kann es mit einer Orthese korrigiert werden.

Hinweis 6: Nach innen gerichtete Zehen

Warnung: Rheumatoide Arthritis

Diese Entzündung kann einen nach innen gerichteten Gang verursachen, der bei 85 % der Menschen mit rheumatoider Arthritis auftritt. Es wird in der Medizin als Genu valgum oder Valgusfuß bezeichnet und ist durch die Unfähigkeit gekennzeichnet, den Unterschenkel zu strecken und ihn nach außen zu beugen. Diese Gangart ist sehr charakteristisch und wirkt seltsam, da die Knie zusammengezogen und die Knöchel nach außen gedreht sind.

Hinweis 7: Auf Zehenspitzen gehen

Warnung: Mögliche Hirnschäden

Der Zehenspitzengang ist mit Muskelverspannungen verbunden, die auch bei Schäden an der Wirbelsäule oder dem Gehirn auftreten können. Zu beachten ist, dass Kinder, die gerade erst laufen lernen, diesen Gang oft vorübergehend haben. Es besteht kein Grund zur Sorge. Bleibt er bestehen, können Sie mit Ihrem Kind zur Untersuchung zum Kinderarzt gehen.

Hinweis 8: Gehen mit einem Hüpfer

Achtung: Die Wadenmuskulatur ist zu angespannt

Dieser Gang kommt häufiger bei Frauen vor. Podologen glauben, dass dies daran liegt, dass sie lange Zeit hohe Absätze tragen, wodurch ihre Wadenmuskeln zu stark angespannt sind und ihre Fersen sich schnell anheben, sobald sie den Boden berühren. Es wird empfohlen, dass sie seltener hohe Absätze tragen.

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